Im Januar 1997 wurde auf Initiative der Cellistin Anita Federli-Rutz das Ilios Streichquartett gegründet. Sie bewies bei der Wahl der Mitglieder eine glückliche Hand: der Primgeiger Andrzej Kilian sowie die Cellistin selbst sind dem Quartett bis heute treu geblieben. Die 2. Violine wird seit dem Sommer 1998 von Seiko Morishita gespielt. Die Besetzung des Bratschisten erfuhr erst nach 15 Jahren einen Wechsel: Dominik Ostertag löst Richard Kessler ab. Er ergänzt das Ensemble in optimaler Weise. Die vier MusikerInnen des Tonhalleorchesters Zürich sind zu einem leidenschaftlichen, qualitativ hochstehenden und einheitlichen Klangkörper zusammengewachsen. Ihre Ideologie ist es, die Wunderwelt der Streichquartettmusik dem Publikum nahezubringen und die Herzen zu bewegen.
ILIOS – SONNE – soll in grossen und kleinen Konzertsälen im Zentrum stehen. Das reichhaltige Repertoire des Ilios Quartetts umfasst Werke von der barocken Musik bis zur Moderne. Das Schwergewicht liegt im romantischen Bereich. Das Ensemble widmet sich auch immer wieder Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten wie beispielsweise Enrico Lavarini, Boris Mersson und Wilhelm Kaiser-Lindemann. Die Konzertorte des Ilios Quartetts sind so vielseitig wie das Ensemble selbst: Auftritte in der Tonhalle Zürich oder im Salle Théodore Turettini in Genf wechseln sich ab mit Kirchen oder kleineren Konzertsälen. Tournéen nach Osaka und Hokkaido in Japan oder nach Polen ans renommierte Festival in Landshut sind erfolgreiche Höhepunkte des Streichquartetts. Eine Reihe von Live-CDs diverser Ilios Konzerte dokumentiert die technische Präzision und musikalische Ausdruckskraft des Ensembles.